Einkreis-Bremsanlage B 18 2

v 106070

Abb. 106 070
1 Unterdruckleitung vom Motor   6 Bremsflüssigkeitsbehälter   10 Bremsbacke
2 Servobremszylinder   7 Bremspedal   11Bremskraftregler, Primärkreis
3 Rückschlagventil   8 Radzylinder  12 Bremssattel
4 Warnventil   9 Bremstrommel   13 Bremsscheibe
5 Hauptzylinder

Die Fussbremse kann im Prinzip wie beim P 1800 früheren Ausführung. ausgelegt sein, siehe Abb. 5. In der späteren Ausführung. ist der Vakuumbehälter (11) ausgeschieden. Der P 120 besitzt in serienmässiger Ausführung weder Servobremszylinder noch Vakuumbehälter. Die Bremsleitung vom Hauptzylinder ist direkt an die Abzweigung (9) angeschlossen. Zur Unterscheidung beider Ausführungen erhält die Einkreisanlage mit Servobremszylinder die Bezeichnung vakuumhydraulische Bremse (VHB), während die Ausführung ohne Servobremszylinder schlechthin hydraulische Bremse (HB) genannt wrid.

Der Einlassdruck der Bremsflüssigkeit in den Servobremszylinder (4) wird durch im Motor erzeugten Unterdruck verstärkt, bevor dieser an die Radzylinder weitergegeben wird.

In der späteren Ausführung ist ein Bremskraftregler in die Leitung zu den Hinterradbremsen ausgelegt (vgl. 11, Abb. 6). Dieser bewirkt eine angemessene Verteilung der Bremskraft auf die Radbremsen.

Diese Einkreisanlage wurde serienmässig bis zum August 1968 beibehalten, jedoch nicht in P-Modellen für die USA, Kanada und den EWG-Markt.