Drehzahlmesser

S. Smith and Sons Ltd ist der Lieferant der Drehzahlmesser, die in der Modellreihe Volvo 1800 installiert werden. Zwischen 1961 und 1973 wurden drei verschiedene Ausführungen verbaut.

Die grossen Rundinstrumente unterscheiden sich durch das äusserliche Design und durch die die elektronischen Bauteile. Der mechanische Teil ist dagegen bei allen drei Ausführungen gleich.

Der Drehzahlmesser wird in Reihe geschaltet zwischen Zündspule und Zündverteiler:

  • Rotes Kabel an die Zündspule
  • Weisses Kabel an den Zündverteiler

Funktion: Die von der Zündspule erzeugten Impulse werden im Drehzahlmesser mittels einer Induktionsspule verstärkt. Eine dehbare Spule wird durch das Feld eregt und lenkt den Zeiger aus.  Auf der Skala werden die Umdrehungen des Motors pro Minute angezeigt..

Ausführung 1: Drehzahlmesser RVI 1310/00

Ausführung 2: Drehzahlmesser RVI 3410/00

Ausführung 3: Drehzahlmesser RVI 3412/00

Instrumente - P1800 1800S

Volvo P1800, P1800S, 1800S: Armaturenbrett (1961 bis 1969, Code A bis S).

Alle Instrumente wurden von S. Smith and Sons Ltd., Bereich Smiths Motor Accessories (England) hergestellt.

Tachometer - Kombinationsinstrument

A Tachometer
B Warnleuchte Ladetrom (rot)
C Kontrollleuchte Blinker (grün)
D Kontrollleuchte Fernlicht (blau)
E Kilometerzähler
F Teilstreckenzähler

Die Warnleuchte Ladestrom (B) leuchtet rot auf, wenn die Lichtmaschine keinen Strom an die Batterie abgeibt und diese entladen wird. Wenn die Leuchte während der Fahrt aufleuchtet, liegt entweder ein Fehler an der elektrischen Anlage vor (Lichtmaschine defekt oder die elektrische Verbindung unterbrochen), oder der Keilriemen ist schlecht gespannt oder gerissen. Bei mangelhafter Spannung rutscht der Keilriemen auf der Riemenscheibe durch und die Lichtmaschiene lädt die Batterie nicht auf. Die Warnleuchte brennt bei eingeschalteter Zündung solange bis der Motor angesprungen ist.

Die Kontrollleuchte Blinker (C) blinkt grün, wenn der Blinkerhebel nach oben bzw. nach unten geführt wird.

Die Kontrollleuchte Fernlicht (D) leuchtet blau auf, wenn das Fernlicht eingeschaltet ist.

Der Kilometerzähler (E) gibt die insgesamt zurückgelegte Wegstrecke im Kilometer an. Bei 999.999 km beginnt der Zähler wieder von Null an zu rechnen.

Der Teilstreckenzähler (F) zeigt Fahrstrecken bis zu 999 km an. Die Ziffer ganz rechts zeigt 100 Meter an, so dass auch kurze Wegstrecken gemessen werden können. Der Teilstreckenzähler wird mit der Rändelschraube unter den Armaturenbrett zurückgestellt. Nur bei stehendem Fahrzeug um die Zahnräder nicht zu beschädigen.

Drehzahlmesser

Der Drehzahlmesser zeigt die Drehzahl des Motors pro Minute (rounds per minute, U/min) an. Der schraffierte Bereich zwischen 6 .00 und 6.500 U/min bedeutet „kurzfristig zugelassene Drehzahl" und kann beispielsweise zum Beschleunigen während des Überholens verwendet werden. In den rot markierten Bereich von 6.500 bis 7.000 U/min darf der Motor nicht hochgedreht werden.

Temperatur Kühlflüssigkeit - Water Temp

Das Fernthermometer gibt die Temperatur der Kühlflüssigkeit und damit die Arbeitstemperatur des Motors an.
Die Temperatur soll im Normalbetrieb zwischen 70 und 90 °C betragen.
Im Stadtverkehr und im Leerlauf kann die Temperatur kurzfristig höher sein, wenn die Umgebungstemperatur besonders warm ist.
Sollte die Temperatur wiederholt im höheren Bereich sein, dann sollte der Stand der Kühlflüssigkeit und Spannung des Keilriemens überprüft werden.

Temperatur über 100 °Celsius. Der Motor ist überhitzt und die Kühlflüssigkeit reicht nicht mehr aus, um die Temperatur zu senken. Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, Motor abstellen und abkühlen lassen. Das Kühlsytem muss überprüft werden: Die Kühlkanäle im Motorblock sind verstopft oder der Thermostat ist beschädigt und mus ersetzt werden.

Temperatur Motoröl - Oil Temp

Die Temperatur des Motoröles ist von der Drehzahl und der Belastung des Motors abhängig und starken Schwankungen ausgesetzt. Eine Temperatur über 130 °C sollte auf keinen Fall überschritten werden.

Bei kaltem Wetter und kurzen Fahrten, bei denen der Motor nie höhere Temperaturen erreicht, kann es vorkommen, dass sich das Öl kaum erwärmt.

Ölmanometer - Oil Pressure

Das Ölmanometer zeigt den Öldruck in der Schmieranlage des Motors an. Eine dünne Leitung verbindet den Motorblock mit dem Anzeigeinstrument. Der Zeigerausschlag ist auf 6 kg/cm³ bzw. 100 lb/sq.in. begrenzt.

Der Öldruck ist von der Drehzahl des Motors und von der Viskosität und der Temperatur des Öles abhängig. Da der Motor mit einem Ölkühler ausgerüstet ist, kann sich die Anzeige des Öldrucks  etwas verzögern. Bei kaltem Motor wird ein relativ hoher Druck angezeigt, dies ist durchaus normal.

Nach scharfer Fahrt mit einer Öltemperatur bis zu 120 °C kann der Öldruck im Leerlauf bis auf 0,5 kp/cm² absinken. Dies ist normal, so lange der Druck bei Erhöhung der Drehzahl wieder ansteigt.

Sollte jedoch der Öldruck plötzlich ganz abfallen, das Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten und den Motor abstellen. Ölstand kontrollieren und die Ursache der Störung festzustellen.

Kraftstoffmesser - Fuel

Der Kraftstoffmesser zeigt die ungefähre Kraftstoffmenge im Kraftstoffbehälter an. Der Kraftstoffbehälters fasst circa 45 Liter. Das rote Feld „R" entspricht einer Reservemenge von circa 6 Litern und erinnert daran, dass getankt werden muss.  Der Zeigerausschlag des Instruments erfolgt bei Einschalten der Zündung.

Uhr

A Anzeigeskala
B Stellknopf zum Justieren
C Stellknopf
Das elektische Uhrwerk wird von der Batterie gespeist. Zum Einstellen der Uhrzeit wird der Stellknopf (C) herausgezogen und die Uhrzeit durch Drehen der Zeiger eingestellt.

Falls die Batterie abgeklemmt war, muss das Uhrwerk durch Drücken des Stellknopfes (C) wieder eingeschaltet werden.

Geht die Uhr vor oder nach, so kann der Gang mit einem «Rücker» eingestellt werden. Dieser wird mit dem Stellknopf (B) betätigt. Das Uhrwerk geht bei Drehen im Uhrzeigersinn langsamer, bei Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn schneller. Ein Teilstrich auf der Skala (A) entspricht etwa 5 Minuten pro 24 Stunden.

Instrumente - 1800E 1800ES

instruments

Tachometer - Kombinationsinstrument

A Tachometer
B Warnleuchte Ladestrom (rot)
C Kontrollleuchte Blinker (grün)
D Kontrollleuchte Fernlicht (blau)
E Kilometerzähler
F Teilstreckenzähler

Die Warnleuchte Ladestrom (B) leuchtet rot auf, wenn die Lichtmaschine keinen Strom an die Batterie abgibt und diese entladen wird. Wenn die Leuchte während der Fahrt aufleuchtet, liegt entweder ein Fehler an der elektrischen Anlage vor (Lichtmaschine defekt oder die elektrische Verbindung unterbrochen), oder der Keilriemen ist schlecht gespannt oder gerissen. Bei mangelhafter Spannung rutscht der Keilriemen auf der Riemenscheibe durch und die Lichtmaschine lädt die Batterie nicht auf. Die Warnleuchte brennt bei eingeschalteter Zündung solange bis der Motor angesprungen ist.

Die Kontrollleuchte Blinker (C) blinkt grün, wenn der Blinkerhebel nach oben bzw. nach unten geführt wird. Ausserdem blinkt die Leuchte, wenn die Warnblinkanlage mit dem Zugschalter oder der Wippe (ab Modelljahr 1972) eingeschaltet wird.

Die Kontrollleuchte Fernlicht (D) leuchtet blau auf, wenn das Fernlicht eingeschaltet ist.

Der Kilometerzähler (E) gibt die insgesamt zurückgelegte Wegstrecke im Kilometer an. Bei 999.999 km beginnt der Zähler wieder von Null an zu rechnen.

Der Teilstreckenzähler (F) zeigt Fahrstrecken bis zu 999 km an. Die Ziffer ganz rechts zeigt 100 Meter an, so dass auch kurze Wegstrecken gemessen werden können. Der Teilstreckenzähler wird mit der Rändelschraube unter den Armaturenbrett zurückgestellt. Nur bei stehendem Fahrzeug um die Zahnräder nicht zu beschädigen.

Drehzahlmesser

Der Drehzahlmesser zeigt die Drehzahl des Motors je Minute an. Der gestrichelte Bereich zwischen 6 .000 und 6.500 U/min bedeutet „kurzfristig zugelassene Drehzahl" und kann beispielsweise bei schneller Beschleunigung verwendet werden. Der Drehzahlbereich 6.500 bis 7.000 U/min ist rot markiert und darf nicht verwendet werden.

Temperatur Motoröl - Oil Temp

Die Temperatur des Motoröles ist von der Drehzahl und der Belastung des Motors abhängig und starken Schwankungen ausgesetzt. Der Zeiger soll sich beim Fahren innerhalb der grünen Felder halten und sollte nicht in das rote Feld gehen.

Bei kaltem Wetter und kurzen Fahrten, bei denen der Motor nie höhere Temperaturen erreicht, kann es vorkommen, dass der Zeiger nicht in die grünen Felder geht.

Temperatur Kühlflüssigkeit - Water Temp

Das Fernthermometer gibt die Temperatur der Kühlflüssigkeit und damit die Arbeitstemperatur des Motors an.
Beim Fahren soll sich der Zeiger normalerweise innerhalb der beiden mittleren grünen Felder halten.

Im Stadtverkehr und im Leerlauf kann der Zeiger in das rotgestrichelte Feld gehen, wenn die Aussentemperatur besonders hoch ist.

Sollte der Zeiger wiederholt in das rote Feld kommen, so sind die Füllmenge des Kühlmittels und die Spannung des Keilriemens zu überprüfen.

Zeiger im roten Bereich: Temperatur über 100 °Celsius. Der Motor ist überhitzt und die Kühlflüssigkeit reicht nicht mehr aus, um die Temperatur zu senken. Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, Motor abstellen und abkühlen lassen. Das Kühlsystem muss überprüft werden.

Ölmanometer - Warnleuchte Öldruck - SMITHS PL2352

1800 smiths pl2352

Im Instrument zur Anzeige des Drucks des Motoröles ist auch die Warnleuchte für den Öldruck integriert. Ihr Aufleuchten während der Fahrt zeigt an, das der Öldruck im Motor zu niedrig ist. Sofort anhalten und den Ölstand im Motor überprüfen.

A Warnleuchte Öldruck (rot)
Das Ölmanometer zeigt den Öldruck in der Schmieranlage des Motors an. Der Öldruck ist von Drehzahl und Temperatur des Motors wie auch von der Viskosität des Öles abhängig.
Der Druck kann bei normalem Fahren zwischen 2,5 kp/cm² und 6,0 kp/cm² schwanken.

Nach scharfer Fahrt kann die Warnleuchte aufleuchten und der Druck bis auf circa 0,5 kp/cm² absinken, wenn die Motordrehzahl auf Leerlauf absinkt. Dies ist normal, so lange der Druck bei Erhöhung der Drehzahl wieder ansteigt und die Leuchte erlischt.

Sollte die Warnleuchte während der Fahrt aufleuchten, ist der Motoröldruck zu niedrig. Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, Motor abzustellen, den Ölstand kontrollieren und die Ursache der Störung festzustellen.

Kraftstoffmesser - SMITHS BF3200

1800 smiths bf3200

Der Kraftstoffmesser zeigt die ungefähre Kraftstoffmenge im Kraftstoffbehälter an. Der Kraftstoffbehälters fasst circa 45 Liter. Das rote Feld „R" entspricht einer Reservemenge von circa 6 Litern und erinnert daran, dass getankt werden muss.  Der Zeigerausschlag des Instruments erfolgt bei Einschalten der Zündung.

Schalter ausbauen

Die Schalter werden vom Armaturenbrett in diesen Schritten ausgebaut:

  1. Masseanschluss von der Batterie abklemmen.
  2. Volvo 1800S: Knopf durch Eindrücken des Sicherungsstiftes mit einem Splinttreiber lösen und abziehen.
  3. Volvo 1800E/ES: Knopf durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn abschrauben.
  4. Mutter mit einem geeigneten Werkzeug vom Schalter abschrauben.
  5. Schalter vorsichtig nach hinten und unten drücken.
  6. Anschlusskabel markieren und von den Fahnen abziehen.

Drehzahlmesser RVI 1310/00

nopic

Dieser Drehzahlmesser wurde in dem Modell P1800 «Jensen» in den Modelljahren 1961 bis 1963 verbaut; bis zu ch. 9.999.

Durchmesser des Gehäuses 5 Zoll/117,4 mm. Glas mit umlaufendem verchromten Ring eingefasst..Äusserer Ring des Ziffernblatts mit weissen Ziffern auf schwarzem Grund. Anzeigebereich 270 Grad, von 0 bis 70 x 100 rpm (revolutions per minute). Schwarz-rot gestrichelt die Warnzone zwischen 5.500 und 6.000 rpm, rot die Verbotszone zwischen 6.000 und 7.000 rpm.

Durch einen Chromring mit Kerben im Abstand von 500 rpm als Markierung getrennt das blau-grüne mittlere Feld. In weiss die Aufschriften "Smiths" und "Made in England".

Weisse Nadel mit verchromter Abdeckung im Zentrum.

Das Gehäuse enthält keine elektronischen Bauteile, diese sind extern in einem Gehäuse vor dem Kühler bei den Signalhörnern untergebracht.

Falls der originale Geber für die Spannungsimpulse defekt sein sollte, steht ein zuverlässiges Ersatzteil zur Verfügung. Dessen Komponenten sind spritzwassergeschützt vergossen, so kann dieser Geber an der originalen Stelle vor dem Kühler montiert werden.

Drehzahlmesser RVI 3410/00

1800s dzm

Dieser Drehzahlmesser wurde in den Modellen 1800S in den Modelljahren 1964 bis 1969 verbaut (ab ch. 10.000).

Durchmesser des Gehäuses 5 Zoll/117,4 mm. Glas mit umlaufendem verchromten Ring eingefasst..Äusserer Ring des Ziffernblatts mit weissen Ziffern auf schwarzem Grund. Anzeigebereich 270 Grad, von 0 bis 70 x 100 rpm (revolutions per minute). Rot-weiss gestrichelt die Warnzone zwischen 6.000 und 6.500 rpm, rot die Verbotszone zwischen 6.500 und 7.000 rpm .

Durch einen Chromring mit Kerben im Abstand von 500 rpm als Markierung getrennt das blau-grüne mittlere Feld. Im oberen Bereich In weiss die Aufschrift "4 Cyl Negative Earth", im unteren Bereich die Aufschrift "SMITHS".

Weisse Nadel mit verchromter Abdeckung im Zentrum.

Die Elektronik im Innern des Gehäuses besteht aus 17 Bauteilen.

Drehzahlmesser RVI 3412/00

nopic

Dieser Drehzahlmesser wurde in den Modellen 1800E und 1800ES verbaut.

Durchmesser des Gehäuses 5 Zoll/117,4 mm. Glas mit umlaufendem schwarz lackiertem Ring eingefasst. Äusserer Ring des Ziffernblatts mit weissen Ziffern auf schwarzem Grund. Anzeigebereich 270 Grad, von 0 bis 7.000 rpm (revolutions per minute). Schwarz-rot gestrichelt die Warnzone zwischen 6.000 und 6.500 rpm, rot die Verbotszone zwischen 6.500 und 7.000 rpm .

Ganz unten die Aufschrift "4 CYL NEGATIVE EARTH", "MADE IN U.K." und die Typenbezeichnung RVI 3412/00.

smiths rvi3412 00

Durch einen glatten Chromring getrennt das schwarze mittlere Feld. Im oberen Bereich In weiss die Aufschrift "SMITHS", im unteren Bereich die Aufschrift "RPM".

Weiss-schwarze Nadel mit verchromter Abdeckung.

Die Elektronik im Innern des Gehäusse besteht nur noch aus 9 Bauteilen, statt 17 wie im früheren Modell RVI 3410/00.

smiths rvi3412 00 rear

 

smiths rvi3412 04

Weisse Leitung: Vom Zündverteiler  Rote Leitung: Vom Zündspule

Die Anschlüsse können wegen der Form der Stecker nicht verwechselt werden. Auf die Fahne wird die Leitung von Klemme 4 der Sicherungsleiste gesteckt.

Temperaturanzeige Kühlmittel

The temperature is measured electrically, the temperature gauge being of the so-called bimetal type. The unit consists of a pickup mounted on the egine, and a gauge fitted in the combined instrument which is fed over a so-called voltage stabilizer.

The pickup is of the semi-conductor type, that is, lt contains a semi-conductor the electrical resistance of which alters with the temperature. Current through the pickup is proportional. to the temperature indicated by the gauge.

The amount of current psessing through the instrument and pickup determines how much the bimetal spring in the instrument is heated and thus how much temperature the needle indicates. A warmer engine permits more current to pass through the pickup and results in a higher gauge reading.

The sender and gauge are not repairable and the entire unit must be replaced if damaged. The gauge can be tested with an ohmeter. The resistance should be about 58 ohms. This can be suitably measured between the nuts an the reverse side of the instrument plate. The sender should also be checked with an ohmmeter, Its resistance should be about 31.4-47.6 ohms at 100° C (212° F)

 The gauge can also be checked by connecting to a 12 volt battery across a voltage stabilizer and with a correct sender in series. During warming up, the instrument should show the corresponding temperature. A check can suitably be made with a thermometer (sender and thermometer lowered in heated water).

The checking value for the gauge are:
Beginning of green area 45 °C    113 °F
At first dividing line between green areas 70 °C    158 °F
At second dividing line between green areas 80 °C    176 °F
At dividing line between green and red areas 100 °C    212 °F

Temperaturanzeige Öl

The pickup and indicating instrument are not repairable and must be exchanged if faulty or darnaged. The resistance of the indicating instrument should be about 58 ohms. This can suitably be measured between the nuts on the reverse side of the instrument. The pickup resistance should be between 140-160 ohms at 100 °C (212 °F)

Kraftstoffanzeige

Checking fuel gauge

The pickup and gauge cannot be repaired but must be replaced as a complete unit. The instrument can be tested with an ohmmeter. Its resistance should be about 58 ohms, This can be measured between both the contact washers on the reverse side of the instrument.

The pickup can be removed after the mat and wood fiber sheet in the luggage compartment have been removed. The pickup is fixed by means of six crosshead screws. Use a orosshead screwdriver to remove these screws. The pickup is checked with an ohmmeter. At the upper stop, full tank, the pickup should have a resistance of 16-22 ohms. At the lower stop, empty tank, the resistance should be 240-260 ohms. Moving the float arm backwards and forwards should not cause a break in the circuit (gauge reading). lt is not permitteof to check the instrument by connecting the pickup line to the body of the vehicle, as this would ruin the instrument.

Tachometerwelle

Wenn der Zeiger im Tachometer pendelt, schlägt die Tachometerwelle gegen die Hülle. An den Anschlussstellen am Getriebe und am Anzeiger darf sich die Welle nicht näher als mindestens 5 cm von dem Anschluss entfernt zu krümmen beginnen. Der Krümmungsradius darf nicht geringer als 15 cm sein.

Die Welle soll in der Hülle konzentrisch rotieren; eine Kontrolle ist mit rotierender Welle entsprechend dieser Abbildung durchzuführen.

gg

Quelle: Werkstatt-Handbuch Abt. 9 (91) Instrumente P 1800

Warnleuchte - Handbremse und Bremskreise

warning light

Die Warnleuchte am Armaturenbrett leuchtet rot auf, wenn bei eingeschalteter Zündung die Handbremse angezogen ist. Ausserdem warnt die Leuchte, wenn einer der beiden Bremskreise ausser Funktion treten sollte.

Wenn die Warnleuchte während der Fahrt aufleuchtet, muss die Bremsanlage sobald wie möglich fachmännisch kontrolliert werden. Vorsichtig fahren!

 

Spannungsstabilisator

Der Spannungsstabilisator (auch Spannungsregler oder Spannungskonstanthalter) gewährleistet eine konstante Betriebsspannung von 10 ± 0,2 Volt und verhindert dadurch, dass die Anzeigen des Kraftstoffmessers und der Temperaturen für Kühlmittel und Öl von Schwankungen in der Anlagenspannung beeinflusst werden. So etwa beim Ein- oder Ausschalten zusätzlicher Verbraucher.

Volvo 1800 #686396 182 ch 30.001-, 183
Volvo 164 #684623
Volvo 164 #688349 ch 74.450-

Picture

Der Spannungsstabilisator ist mit einer Schraube an der Rückseite befestigt. Das Blechgehäuse enthält eine beheizte Bimetallfeder und einen Schaltkontakt. Bei Betrieb, d.h. wenn die Zündung eingeschaltet wird, fliesst Strom durch den Spannungsregler zu den beiden Instrumenten. Der Strom heizt die Bimetallfeder auf, diese biegt sich und unterbricht dadurch den Stromfluss. Wenn sich der Bimetallstreifen abgekühlt hat, geht er in die Ausgangslage zurück und der Strom wird wieder eingeschaltet. Dieser Vorgang wird ständig wiederholt, dadurch wird eine Regelwirkung erzielt, die einer Dauerspannung von circa 10 Volt entspricht. Die Reaktionsträgheit der Anzeigeinstrumente verhindert, dass die Stromunterbrechung sichtbar wird.

Falls der Stabilisator defekt ist, schwanken die Temperatur- und Tankanzeigen. Eine Reparatur ist nicht möglich, bzw. nicht sinnvoll. Denn der originale Stabilisator kann durch einen kostengünstigen Halbleiter ersetzt werden, wie er zum Beispiel bei den von VDO gefertigten Kombiinstrumenten der Volvo Modelle 200 und 700 verwendet wird. Geübte können den Halbleiter sogar in das Originalgehäuse implantieren.

10V-Low-Drop-Spannungsregler

TCA700Y

Linker Pin: 10 Volt Ausgang
Mittlerer Pin: Masse mit 10 Ohm Widerstand
Rechter Pin: 12 Volt Eingang

Halbleiter: Spannungsregler

LM2940T-10.0
µA7810 - 10V/1A

Als Ersatz können auch diese Halbleiter verwendet werden.
Achtung: Belegung der Pins beachten!
Linker Pin: 12 Volt Eingang
Mittlerer Pin: Masse mit 10 Ohm Widerstand
Rechter Pin: 10 Volt Ausgang

Achtung: Die diversen Spannungsreglertypen können unterschiedliche Anschlussbelegungen besitzen. Daher unbedingt vor dem Einbau im entsprechenden Datenblatt nachlesen!

Gehäuseform TO-220

Die hier erwähnten Halbleiter sind ein Plastikgehäuse mit einer Kühlfahne aus Metall eingegossen. Durch eine Bohrung in der Fahne kann das Gehäuse auf einem Kühlkörper montiert werden.


TO-220 package


 

Uhr - SMITHS CTE 3109

smiths clock 00

A Anzeigeskala
B Stellknopf zum Justieren
C Stellknopf

Die von S. Smith and Sons Ltd. (UK) hergestellte Uhr (SMITHS CTE 3109, Volvo #1212961) wurde in den Modelljahren 1970 bis 1972 im Volvo 1800E und im Volvo 1800ES installiert. Im Laufe des Modelljahrs 1973 wurde im 1800ES eine Uhr von VDO installiert.

Die Ziffern "3" und "9" auf dem Ziffernblatt sind um 90 Grad gedreht.

Das elektromechanische Uhrwerk wird vom Bordnetz gespeist. Zum Einstellen der Uhrzeit wird der Stellknopf (C) herausgezogen und die Uhrzeit durch Drehen der Zeiger eingestellt.

Falls die Batterie wegen Wartungsarbeiten abgeklemmt war und das Uhrwerk stehengeblieben ist, muss es durch Herausziehen des Stellknopfes (C) wieder eingeschaltet werden.

Geht die Uhr vor oder nach, so kann der Gang mit einem «Rücker» eingestellt werden. Dieser wird mit dem Stellknopf (B) betätigt. Das Uhrwerk geht bei Drehen im Uhrzeigersinn langsamer, bei Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn schneller. Ein Teilstrich auf der Skala (A) entspricht etwa 5 Minuten pro Tag.

Die Uhr wird von vorn in den kreisrunden Ausschnitt im Armaturenträger geschoben und von hinten mit einem Bügel und zwei Rändelschrauben aus Aluminium fixiert.

Das Deckglas der Uhr (Ø 60 mm) besteht aus Acryl, es sollte daher sehr vorsichtig gereinigt werden.

Achtung: Die Uhren von SMITHS und von VDO haben die gleiche Volvo Ersatzteilnummer #1212961.

Mögliche Defekte

Schmelzsicherung

Uhr - VDO

clock 73

Die von VDO (DE) gelieferte Uhr (Volvo #1212961) wurde im Laufe des Modelljahrs 1973 im Volvo 1800ES installiert. Ab welcher Fahrgestellnummer ist zur Zeit nicht bekannt, vermutlich hatte Volvo zunächst den Bestand an den von SMITHS gelieferten Uhren abgebaut.

Das eigentliche Uhrwerk wurde bei Kienzle (DE) hergestellt, wie der Eindruck auf der Rückseite zeigt. Auf dem hellen Kunststoffgehäuse sieht man auch die Stempel mit dem Datum der Fertigung und der Endkontrolle.

Die Ziffern "3" und "9" auf dem Ziffernblatt der VDO Uhr sind wie auch bei der Smiths Uhr um 90 Grad gedreht. Auf dem Ziffernblatt von VDO Uhren bei BMW, Mercedes oder Porsche stehen alle Ziffern senkrecht.

Zum Einstellen der Uhrzeit wird der mittig angebrachte Stellknopf herausgezogen und die Uhrzeit durch Drehen der Zeiger eingestellt.

Geht die Uhr vor oder nach, so kann der Gang in der Regel nur von einem Uhrmacher reguliert werden. Denn dazu muss die Uhr ausgebaut werden. Auf der Rückseite des Gehäuses ist eine kleine Öffnung durch die mit einem Schraubendreher eine Stellschraube betätigt werden kann. Die Markierungen "+" und "-" zeigen die Richtung an.

Das Uhrwerk wird elektromechanisch betrieben, man kann dies am typische Laufgeräusch erkennen: Tick tack tick tack tick tack tick tack KLACK tick tack tick tack tack tick tack KLACK ...

Das mechanische Federwerk wird von einem Elektromagneten aufgezogen. Nur ein wenig, die Uhr läuft mit Federkraft etwa eine Minute, "Tick tack". Nähert sich die Feder der Endlage, berührt sie einen Kontakt, der Magnet erhält einen Impuls und zieht das Federwerk wieder auf, "Klack".

Das Deckglas der Uhr (Ø 60 mm) besteht aus Acryl, es sollte daher sehr vorsichtig gereinigt werden.

Mögliche Defekte

Um eine Überhitzung der Spule zu verhindern gibt es in dieser VDO (Kienzle) Uhr eine Sicherung aus einem speziellen Niedertemperaturlot (Schmelzpunkt bei 124 °C). Der erfahrenen Uhrmacher kann damit umgehen.

Achtung: Die Uhren von SMITHS und von VDO haben die gleiche Volvo Ersatzteilnummer #1212961.

Uhr - Reparaturservice

Deckglas der Uhr reinigen

Auszug aus einer Gebrauchsanleitung für die »Smiths Electric Car Clock«

IMPORTANT
CLEANING INSTRUCTIONS
The window of this clock is a plastic moulding. It should be cleaned only with a cloth or chamois leather, slightly damped with water. Oil, petrol and other fluids generally associated with cleaning are definitely harmful and must not be used.

Uhrwerk reinigen

Ein Uhrwerk wird weder mit Ballistol, WD-40, Bremsenreiniger und ähnlichen Flüssigkeiten "gereinigt". Zwar werden dabei Verunreinigungen von den Wellen entfernt, dann aber in die Lager gespült. Dort schmirgelt nun eine Paste aus Öl und Schmutz auf Dauer die Zapfen der Wellen ab. Ein Uhrwerk mit Riefen in den Zapfen kann nur mit grossem Aufwand wieder repariert werden.

Verwendet wird ein spezielles Uhrenöl, das auch bei niedrigen Temperaturen seine Viskosität nur wenig ändert. Dadurch läuft die Uhr einigermassen gleichmässig und unabhängig von der Umgebungstemperatur, - Minusgrade in der Garage, 40 °C in der Sonne.

Die Schmierstellen können nur sehr geringe Mengen (teilweise nur Bruchteile von 1 µl) Öl aufnehmen. Mit der Menge des Öls steigt die Neigung zum Verlaufen in einem Lager.

Ein gewissenhafter arbeitender Uhrmacher zerlegt die Uhr, reinigt das Räderwerk mit reinem Waschbenzin und schmiert sparsamst mit dem passenden Uhrenöl an den richtigen Stellen. Wie bei Ölen für Fahrzeuge gibt es auch bei Ölen für Uhren mehrere Spezifikationen für unterschiedliche Anwendungen und Anforderungen.

Dann werden Unregelmässigkeiten im Gang des Uhrwerks mit einer Zeitwaage überprüft, die Ganggenauigkeit einige Tage beobachtet und bei Bedarf entsprechend reguliert.

Wir empfehlen für Revision und Reparatur der Uhren von SMITHS (elektromechanisch) und VDO (Quarz) den Spezialisten:

Jan Reckhenrich, Wörth (DE)
Oldtimeruhren

clock rh 1800s