Öl - Motor

Mehrbereichs-Motorenöl verwenden, Ölwechsel einmal jährlich.

Empfohlene Spezifikationen:

Mehrbereichs-Motorenöl auf mineralischer Basis für ältere Motoren

  • 15W-40 ganzjährig, z.B.: MOTUL 4000 Motion 4000 15W- 40

Vollsynthetisches Öl für "Buttkereit-" und neu aufgebaute Motoren

  • 5W-40 ganzjährig, z.B.: MOTUL 8100 X-cess 5W-40 Vollsynthetik

 

Hinweis: Wenn die Ölfilterpatrone erneuert wurde, läuft der Motor solange ohne Öldruck mit Mischreibung auf den Lagern, bis die Patrone voll ist. Daher bei älteren Fahrzeugen Kabel 1 an der Zündspule abziehen und starten bis die Anzeige für den Öldruck erlischt (ca. 2 Minuten). Dann ist die Ölfilterpatrone voll und der Motor springt nun mit normalem Schmierdruck an.

Bei Fahrzeugen mit Katalysator ist es besser die Einspritzanlage kurzfristig still zulegen, um zu verhindern dass unverbrannter Kraftstoff den Katalysator zerstört. Dazu den Stecker des Drehzahlsensor abziehen, Zünd- und Einspritzanlage sind nun ohne Funktion.

Ölfüllmenge Ohne Ölfilter Mit Ölfilter Füllstandmengenunterschied
zwischen MIN und MAX
B 18 B, B 20 3,25 l 3,75 l ca. 1 l

 

Öldruck bei 2.000 U/min Bei warmen Motor und neuem Ölfilter
Motor B 18 B 3,5-6,0 atü
Motor B 20 B, B 20E, B 20 F 2,5-6,0 atu

Der optimale Ölstand

Wenn Öl immer bis zum Maximum nachgefüllt wird, dann ist auch der Ölverbrauch am höchsten. Ursache sind die sogenannten "Planschverluste", die bei maximalem Ölstand am grössten sind. So werden zum Beispiel die Kolben permanent überschmiert.

Die bessere Methode: Beim Ölwechsel bis zum Maximum auffüllen, der Ölstand sinkt dann bis zur Mitte zwischen Minimum und Maximum. Er bleibt lange Zeit relativ konstant, bzw. er sinkt nur langsam ab. Wenn der Pegel dann kurz über dem Minimum steht, nur 0,5 Liter bis zur Mitte auffüllen. So ergibt sich der geringste Ölverbrauch und das Absetzen von Ölkohle im Brennraum  wird verhindert.